Marketing16. April 2021von Andreas Baulig0Ist hohe Bekanntheit notwendig für hohe Umsätze?

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Sie sind als Coach tätig und streben nach höheren Umsätzen. Dafür setzen Sie konsequent auf einen höheren Bekanntheitsgrad zum Beispiel in Social Media. Was nach einer grundsätzlich guten Idee klingt, hat jedoch auch eine Kehrseite, die viele unserer Einschätzung nach nicht beachten. Denn Sie sollten nicht um jeden Preis eine höhere Bekanntheit anstreben. Das typische Beispiel sind die Fitness-Influencer, die auf Instagram und YouTube nicht selten extreme Follower-Zahlen erreichen. Wir stellen jedoch häufig fest, dass diesen beeindruckenden Zahlen keine entsprechenden Umsätze gegenüberstehen. Und das ist das Problem: Es bringt für die Umsätze wenig, bei den falschen Leuten bekannt zu sein.

Bekanntheitsgrad steigern: Achten Sie auf die Kaufkraft

Es ist tatsächlich eine gute Idee, einen möglichst großen Kreis von Interessenten zu erreichen, doch es kommt auch auf dessen Kaufkraft an. Unser Ratschlag geht daher in Richtung Spezialisierung: Analysieren Sie Ihre Followerschaft genau und finden Sie heraus, bei welchen Personen die Kaufkraft wirklich vorhanden ist. Im oben aufgeführten Fitness-Beispiel wären das Follower, die mehrere Tausend Euro für ein Coaching auszugeben bereit wären. Das können ganz konkret Manager sein, die eine höhere Performance im Alltag möchten und dafür einen Trainer oder Coach suchen.

Unserer Erfahrung nach können Sie mit einem bis fünf Prozent des kaufkräftigen Kerns Ihrer Gefolgschaft mehr Umsatz generieren als mit dem gesamten Rest. Es ist daher wenig sinnvoll, die eigenen Anstrengungen auf die Gesamtzahl der Follower zu erstrecken. Spezialisieren Sie sich und konzentrieren Sie sich auf gewinnbringende Follower. Dann erhöhen Sie Ihre Bekanntheit auf kluge Weise.

Follower filtern statt neue Follower gewinnen

Als Coach und Unternehmer müssen Sie Ihre Ressourcen effizient einsetzen. Häufig können Sie mit der Filterung Ihrer Gefolgschaft mehr Geld verdienen als mit deren Erweiterung. Das ist unsere Kernaussage: Investieren Sie an der richtigen Stelle und finden Sie heraus, wo die Umsatzpotenziale liegen. Es kann tatsächlich Sinn machen, mit gezieltem De-Marketing Follower abzuschrecken, wenn damit die eigentliche Zielgruppe klarer definiert wird.

Bekanntheit kann sich als echtes Problem erweisen, wenn Sie zu viel Zeit darauf verwenden, bei den falschen Leuten bekannt zu werden und zu bleiben. Eine große Gefolgschaft zu pflegen, ist immer mit einem hohen Aufwand verbunden. Steht dieser in Verbindung mit Leuten, die keine Kaufkraft haben, machen Sie etwas falsch. Wir wollen Ihnen dabei helfen, diesen Fehler auf keinen Fall mehr zu begehen und sich stattdessen konsequent an der Umsatzsteigerung auszurichten. Denn dann spielt es keine Rolle mehr, wie klein Ihre Gefolgschaft sein mag. Es kommt alleine auf die Qualität an, Masse ist nachrangig.

Wir haben Kunden, die Agenturen betreiben und Leistungen für andere erbringen und dabei keinerlei Social Media benötigen. Sie erreichen mit ihrem Angebot wenige Menschen, die jedoch eine teilweise extrem hohe Kaufkraft besitzen. Und darauf kommt es an.

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